Chronik

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  • 31. März 2017 „Mehr Museum für Hand und Ohr“ – Andersicht bei der Fachtagung Focus Museum 2017 in Brandenburg

    31. März 2017 „Mehr Museum für Hand und Ohr“ – Andersicht bei der Fachtagung Focus Museum 2017 in Brandenburg

    Der dreitägige intensive Austausch von Museumsfachleuten und Leistungsanbietern war 2017 der Inklusion im Museum gewidmet. 

    FOCUS 2017 – Archäologisches Landesmuseum Brandenburg, 29. bis 31.03.2017.

    Andersicht war eingeladen, sich aktiv einzubringen in den bundesweiten Austausch von Erfahrungen, Konzepten und Planungen. Wir hielten ein Doppelreferat unter der Überschrift „Mehr Museum für Hand und Ohr – – Wege, Ansätze und Lösungen für die Sinnlichkeit“. Hela Michalski sprach zum Thema „Damit ich höre, was Du siehst – Erfahrungen in der Raum- und Objektbeschreibung“ und Dr. Jürgen Trinkus überschrieb seine Ausführungen „Exponate zum Sprechen bringen – Möglichkeiten jenseits der Audio- und Multimedia-Guides“.

    Wir konnten alte Bekannte wieder treffen, neue Kontakte knüpfen,einige Impulse geben und sehr viele empfangen.


    Unsere Referate stellen wir hier als Download zur Verfügung: +  Download: Focus-Referat Hela Michalski (Größe: 235 kB;

    +  Download: Focus-Referat Jürgen Trinkus (Größe: 87 kB;

  • 11.02.2011 Gastgeberverzeichnis Nordstrand als DAISY-Hörbuch verfügbar gemacht!

    „Nordstrand hörbar gastlich“ ist unsere erste Produktion mit synthettischer Sprache. Im Gastgeberverzeichnis Nordstrand als ZIP-ArchivVerzeichnis findet sich die komplette DAISY-Version.

    Dazu folgende Angaben:

    Redaktion: Giuseppina Dolle; Konvertierung, Daisyfizierung und Gesamtredaktion: Dr. Jürgen Trinkus; Spieldauer: 337 Minuten; navigierbar mit 651 Überschriften in 5 Hierarchiestufen; für das Abspielen mit konventionellen MP3-Playern ist hier eine M3U-Datei integriert. Größe des Downloads: 98 MB.

  • 9.-11.3.2018 Andersicht-Entwickler-Workshop zum Thema Hörstift

    Am Wochenende 9.-11.3.2018 traf sich auf Initiative von Andersicht e. V. eine kleine aber ambitionierte Runde bei Stefan Michel im Hotel „Michels Stern“ in Marktbreit, um den Schritt in ein anwendungsfähiges Einsatzkonzept für Hörstifte im Ausstellungsbereich zu gehen. Beteiligt waren Modellbauer, Software-Entwickler und Museumsfachleute. Wir sind sehr glücklich über die Mitwirkung von Kunsthistoriker Philipp Schramm (berührt-geführt UG), Bastian Beekes von der Bayerische Forschungs- und Informationsstelle – Inklusive Hochschulen und Kultureinrichtungen (BayFinK) sowie Martin Dames, Kopf des Ting-el-Tangel (Das Ting-Stift-Projekt)

    Die Teilnehmer eint die Überzeugung, dass der Hörstift durch folgende Eigenschaften seinen Platz im Ausstellungswesen noch finden kann. Er ist alltagstauglich weil niederschwellig in der Handhabung, robust, ökonomisch und nützlich für mehrere Zielgruppen. Dennoch sind Entwicklungen nötig, die mit diesem Workshop forciert wurden.

    Was ist ein Hörstift?

    Ein einfach aufgebautes Gerät. Er enthält einen Player mit Lautsprecher, Kopfhöreranschluss und Bedienelementen, eine Speicherkarte für die Software und die Audioinhalte, eine Stromversorgung sowie an der Spitze ein Fotoelement, das einen Punktcode auslesen kann. Die Punktcodes entscheiden darüber, welcher Audioinhalt abgespielt wird.

    und

    TipToi® von Ravensburger

    DiscoveryPen Franklin AnyBook Audio-digitaler Vorlesestift

    Im Blindenhilfsmittelbereich kommen Hörstifte gleichfalls zum Einsatz:

    • + PenFriend® und
    • + PennyTalks

     , die zusätzlich eine Aufnahmefunktion besitzen. Mit ihr können die Nutzer Etiketten mit eigenen Notizen kennzeichnen.

    Warum setzen wir auf das Konzept Hörstift?

    Die Technik scheint veraltet zu sein im Zeitalter der Smartphones/Tablets und der Multimediaguides, wo es möglich ist, via Bluetooth oder NFC berührungslos Interaktionen auszulösen.

     Wir glauben, dass Zusatzinformationen auf eine Weise zur Verfügung gestellt werden sollten, die nicht dazu führt, dass die Besucher ihre Aufmerksamkeit zu sehr auf die Hilfstechnik konzentrieren müssen. Leider ist das der Fall bei Guide-Technik, die per Display oder Tasteneingaben gesteuert werden muss.

    Der Hörstift ist überaus einfach in der Handhabung. Wird ein Labelcode mit der Stiftspitze berührt, erklingt die Audioinformation.

    Die Geräte sind robust und vergleichsweise preisgünstig.

    Für ein und dasselbe Label können mehrere Audioversionen parallel vorgehalten werden. Die Umschaltung erfolgt gleichfalls durch antippen von Labelcodes.

    Für welche Einsatzfelder ist der Hörstift geeignet?

    Lern- und Spielangebote für die Ohren werden meist in Buchform angeboten. Fremdsprachige Vokabeln in einem Wörterbuch nicht nur zu lesen sondern auch in korrekter Aussprache zu hören, ist vorteilhaft. Zu Bild und Text einen Audioinhalt abrufen zu können, gibt Sachbüchern für Kinder eine zusätzliche Dimension. In einem Vogelbestimmungsbuch nicht nur das Foto der Gefiederten zu sehen sondern auch ihre Stimme zu hören, gehört zu den vielen Möglichkeiten. Hierfür stehen die im Ting-Konsortium zusammengeschlossenen Verlage. Im Bereich der Spiele für Kinder ist der Ravensburger TipToi® zu großer Reife und Verbreitung gelangt. Wir meinen, dass das Potenzial des Hörstifts für den Bereich Museum und Ausstellung noch immer ungenutzt ist. Insbesondere für kleine, nichtstaatliche Museen können mit seiner Hilfe Zusatzinformationen leicht und preisgünstig verfügbar gemacht werden. Personal und Besucher können unkompliziert damit umgehen. Die Möglichkeiten von Fehlbedienung und Betriebstörungen sind vergleichsweise sehr gering.

    Es können Versionen in mehreren Sprachen oder für bestimmte Zielgruppen angeboten und leicht verfügbar gemacht werden.

    Wo liegen Grenzen und Möglichkeiten des Hörstifts?

    Der Hörstift ist dort einsetzbar, wo die räumlichen Verhältnisse es gestatten, Berührungspunkte zum Abrufen der Audioinformationen bereit zu stellen. Die AbhörLautstärke des kleinen Lautsprechers im Stift kann so eingestellt werden, dass sich die Besucher den Stift nahe ans Ohr führen und damit wenig Belästigung für andere Besucher auftritt. Kopfhörer und Zusatzeinrichtungen für Hörgeräte können angeschlossen werden.

    Was tun wir für die Praxis-Einführung des Hörstifts in Museen und Ausstellun

    Der Workshop in Marktbreit war der Einstieg in die Entwicklung eines Angebotspakets für den Praxiseinsatz.Projektmanagementsystem, das es gestattet auf PCs, T
    ablets und Smartphones aller gängigen Betriebssysteme Exponate, dazugehörige Fotos und Kommentare zu den Audio-Contents und codierten Labels zuzuordnen und die eingesetzten Hörstifte zu verwalten.

    Andersicht arbeitet mit zwei Optionen: Wenn wir entsprechende Unterstützung finden, werden wir mit eigener Hardware arbeiten. Solange das nicht gelingt, bauen wir auf frei im Handel erhältliche Stifte und Labels.

    Die Projektverwaltung kann – je nach Wunsch – offline durch die Anwender oder über einen Server von Andersicht mit entsprechendem Support erfolgen.

  • 22. bis 24. Juni 2018 Andersicht Jahrestreffen in Hannover-Herrenhausen! Landschaftsgestaltung mit allen Sinnen begreifen

  • 03.02.2018 WattenAudioGuide – unsere Web-Applikation ging online

     

    Diese informationsgeladenen Audiodeskriptionen sollen sich in den Köpfen zu Bildern fügen. Blinde Besucher erhalten eine Dimension der Wahrnehmung vermittelt. Sehende Benutzer können mit den Beschreibungen im Ohr detailgenauer schauen.

    Kaum jemand kennt Hallig Hooge so gut, wie die langjährig tätige Gästeführerin Renée Oetting-Jessel! Kaum jemand ist geschulter in Audiodeskription als ihre Ko-Autorin Hela Michalski. In Bettina Radener fanden wir die Stimme unserer Texte.

    Die mehr als 350 Puzzleteile aus Fotos, Audios und Geopositionen fügte die IT-Ingenieurin Heike Garbe zu einem digitalen Gewebe. Die strategisch angelegte Gesamtarchitektur des Projektkoordinators Jürgen Trinkus konnte in dieser großartigen Teamarbeit aufgehen.

    Nach der Veröffentlichung als Hörbuch ist mit der Web-Version nun Ein weiterer Meilenstein erreicht – nicht mehr aber auch nicht weniger!

    Und hier der Link zum Watten Audio Guide

    Ein paar technische Anmerkungen

    Die Anwendung ist sowohl auf stationären als auch mobilen Geräten nutzbar. Benutzt wird sie mit Webbrowsern. Diese sollten die moderne HTML5-Architektur beherrschen und das Ausführen von Java zulassen.

    Für das Ausführen einer Web-Applikation ist jedes gängige Betriebssystem geeignet. Im Unterschied zu Android- oder IOS-Apps sind sie also systemübergreifend nutzbar.

    Eine Herausforderung stellte es dar, die Inhalte auch dort bereit zu stellen, wo es gerade kein Internet gibt. Auch dafür haben wir eine brauchbare Kompromisslösung gefunden, wie wir meinen. Alles Weitere ist den Nutzungshinweisen auf der Startseite zu entnehmen.

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